
Mitglied im Verband der
Osteopathen Deutschland e.V.
Diese ganzheitliche Therapie hat zum Ziel, die Ursache von Krankheiten und Schmerzen aufzufinden und zu behandeln. Osteopathen erfühlen und ertasten dabei Funktionsstörungen ausschließlich mit ihren Händen unter Berücksichtigung folgender Bereiche:
Das gilt nicht nur für Gelenke, denn alle Körperstrukturen führen rhytmische, z.T. unwillkürliche Bewegungen aus. Das Herz schlägt kontinuierlich, die Lungen bewegen sich im Atemrhytmus, der Darm bewegt sich peristaltisch, Blut und Lymphe zirkulieren in ihren Bahnen. Dieser natürliche Fluss wird durch eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, Organen, Muskeln und anderen Strukturen behindert, mit der Folge einer lokalen Durchblutungs-u. Stoffwechselstörung.
Verstauchungen, Verrenkungen, Operationsnarben oder bestimmte Lebens-u. Essgewohnheiten sind nur einige mögliche Ursachen für diese eingeschränkte Beweglichkeit.
Ziel der Osteopathie ist, den freien Fluss von Blut, Lymphe und Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit wieder zu ermöglichen und damit die Funktion zu normalisieren. Die Reorganisation des Körpers kann beginnen und die Selbstheilungskräfte aktiv werden.
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In der Osteopathie steht der Patient im Vordergrund, nicht die Symptome oder die Krankheit. Osteopathen behandeln also keine Krankheiten, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit.
Grenzen der Osteopathie:
Akute Infektionen sollten nicht osteopathisch behandelt werden. Unfälle, Tumorerkrankungen u. andere schwere Erkrankungen gehören in die Hände eines Schulmediziners, können aber unterstützend osteopathisch begleitet werden.
Die osteopathische Behandlung ist vor allem bei Säuglingen und Kindern indiziert. Gerade mit der Geburt können Funktionsstörungen und Kompensationen entstehen, die direkt oder viel später zu Symptomen führen oder vereinzelte Krankheiten begünstigen.
Kinder sind allerdings keine kleinen Erwachsenen, die strukturellen Gegebenheiten sind anders. Die einzelnen Schädelknochen sind beispielsweise noch nicht verknöchert und die Schädelnähte nicht verschlossen. Bei Säuglingen und Kindern ist es deshalb wichtig, eine differenziertere Herangehensweise in Bezug auf die Untersuchung und Behandlung einem ausgebildeten Kinderosteopathen zu überlassen.
Die Osteopathie wird bei Kindern unter anderem eingesetzt bei:
Eine osteopathische Behandlung kann schon in der Schwangerschaft sinnvoll sein.
Im Bereich der Kinderheilkunde ist die Kinderosteopathie u.a. bei Geburtsfolgen wie Schädel- und Gesichtsverformungen, Skoliosen, "Spuckkindern" und Formen des kindlichen Schiefhalses, bei Hüftdysplasien, übermäßigem Weinen und Entwicklungsstörungen indiziert.
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Die Cranio-Sacral-Therapie ist aus der Osteopathie entstanden. Mit sanften Handgriffen wird vorwiegend im Schädelbereich und am Kreuzbein gearbeitet.
Anwendung findet sie bei:
Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD)
Akademie für Osteopathie / Osteopathische Medizin
„Osteopathie: So hilft sie Ihrem Kind“ (C. Newiger, B. Beinborn)
„Osteopathie: Sanftes Heilen mit den Händen“ (C. Newiger)
„Osteopathie für Frauen“ (B. Gillemot, C. Newiger)
„Osteopathie - Das sanfte Lösen von Blockaden“ (T. Liem und C. Tsolodimos)
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